Rezensieren: Hinweise für Autorinnen und Autoren
Wenn Sie eine Rezension bei Kritikon veröffentlichen wollen, können Sie einfach per eMail ein Werk vorschlagen. Wenn es thematisch passt, nehmen wir Kontakt zum Verlag auf und lassen Ihnen eine Ausgabe zukommen. Sie können uns alternativ Ihre Interessenschwerpunkte mitteilen. Passend zu Ihren Themen schlagen wir Ihnen Titel aus den aktuellen Verlagsprogrammen vor.
Vor der Veröffentlichung werden alle Beiträge in einem anonymen peer-reviewing Verfahren von einem Gremium von Gutachtern durchgesehen. Die Redaktion formatiert die Beiträge hinsichtlich der elektronischen Veröffentlichung, wodurch sich unter Umständen Änderungen in der Gestaltung ergeben können. Fehler in Grammatik, Rechtschreibung und Stilistik werden von uns korrigiert, inhaltliche Änderungen dagegen erfolgen in Abstimmung mit dem Autor.
Die folgenden Hinweise haben wir auch in einer PDF-Datei zum Ausdrucken zusammengestellt. Im Falle einer Rezension bekommen Sie diese auch in Papierform zugesandt.
Formale Hinweise zum Verfassen von Buchrezensionen für Kritikon.
- » Inhalt
- » Umfang
- » Lesbarkeit
- » Bibliografische Angaben
- » Angaben über den Rezensenten / die Rezensentin
- » Sprache
- » Rechtschreibung
- » Formatierungen
- » Zitate
- » Fußnoten / Anmerkungen
- » Zitieren
- » Versand
- » Rezensionszeitraum
- » Weitere Fragen
Inhalt
Mit der Rezension soll der Leser über den Aufbau und Inhalt des besprochenen Werks informiert werden, wobei der Fokus auf einer Einordnung in den Forschungskontext liegt und spezifische Fragestellungen und Argumentationsweisen dargestellt werden sollen, die in ein zusammenfassendes Urteil am Ende der Rezension münden. Bei der Analyse bezieht der Rezensent Position zur Qualität des Werkes und konzentriert sich auf eine möglichst eindeutige Darstellung der Kritikpunkte, ohne dabei in einen zu polemischen oder persönlich angreifenden Stil zu verfallen.
Umfang
Der Umfang der Rezension soll 1.000–1.200 Wörter bzw. 8.000–10.000 Zeichen (inkl. Anmerkungen) nicht überschreiten. Bei längeren Beiträgen behalten wir uns das Recht von Kürzungen vor oder müssen – im Extremfall – Ihre Besprechung sogar ganz ablehnen. Bei Sammelrezensionen kann ein größerer Umfang gerechtfertigt sein.
Lesbarkeit
Die Lesbarkeit Ihres Textes am Bildschirm erhöhen Sie durch kürzere Sätze und durch den Beitrag gliedernde Absätze. Bitte kennzeichnen Sie die Absätze durch eine Leerzeile.
Bibliografische Angaben
Die bibliographischen Angaben im Kopfteil einer jeden Rezension sollen folgende Angaben umfassen: Autor/in (bzw.: Herausgeber/in), Titel, Untertitel, Reihe mit Bandnummer, Ort, Verlag, Jahr, Umfang, ISBN, Preis.
Angaben über den Rezensenten / die Rezensentin
Die Autorenzeile soll neben Ihrem Namen (ohne akademische Titel) und Ihrer E-Mail-Adresse möglichst auch die Institution ausweisen, an der Sie beschäftigt sind (bzw. bei Freiberuflern den Wohnort).
Beispiele (fiktiv):
- Ulrich Meyer, Historisches Seminar, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, E-Mail: umeyer@uni-freiburg.de
- Dagmar Koch, Berlin, E-Mail: dagmar.koch@web.de
Sprache
Die Rezension kann in deutscher oder englischer Sprache verfasst werden.
Rechtschreibung
Bei deutschsprachigen Texten wenden wir die Regeln der neuen Rechtschreibung an (Stand: letzte Dudenausgabe).
Formatierungen
Absätze werden jeweils durch eine Leerzeile angezeigt.
Silbentrennung Bitte verwenden Sie NICHT die Funktion „Silbentrennung“/„Trennhilfe“, da die optimale Textdarstellung sonst gestört wird.
Umlaute / Sonderzeichen Bitte schreiben Sie Ihren Text mit allen Umlauten und evtl. Sonderzeichen und achten Sie auf ein linksbündiges Format.
Hervorhebungen Bitte vermeiden Sie Formatierungen. Wörter werden kursiv gesetzt durch Unterstriche: _Imperium Romanum_, Wörter werden fett gesetzt durch Sternchen: *Eine Einführung*.
Zitate
Prägnante Zitate aus der rezensierten Publikation sollen durch Anführungszeichen und Seitenzahl (in runden Klammern) kenntlich gemacht werden. Beispiele: (S. 6) oder (S. 9f.) oder (S. 9, Anm. 4) Vor „f.“ oder „ff.“ bitte kein Leerzeichen einfügen; sonstige bibliografische Angaben in den Anmerkungsteil. Seitenangaben von Verweisen und Zitaten, die sich auf andere Literatur und Quellen beziehen, werden in den Fußnoten vermerkt. Englische Literaturhinweise in einem deutschen Text werden nach den deutschen Regeln zitiert. In einem englischsprachigen Text werden die Seitenzahlen mit pp. bzw. p. angegeben: pp. 161–188, here p. 163. Zitate werden immer in der ursprünglichen Rechtschreibung übernommen. Auslassungen werden mit eckigen Klammern und drei Punkten gekennzeichnet [...].
Fußnoten / Anmerkungen
Bitte verwenden Sie beim Verfassen der Rezension NICHT die Fußnoten-/ Anmerkungsfunktion Ihres Textverarbeitungsprogrammes und verzichten Sie möglichst auf weitere Formatierungen! Anmerkungen werden am Ende der Rezension gesammelt aufgelistet, die Zählung erfolgt dabei in eckigen Klammern am Ende des Textes. Die Fußnotenzahlen im Text sind wie folgt einzufügen: die Zahl vor einem Komma einfügen[1], aber nach einem Punkt.[2] Bei Zitaten wird die Zahl direkt nach dem gekennzeichneten „Zitat“[3] eingefügt. Der Anmerkungsapparat folgt nach einer Leerzeile unter der Überschrift „Anmerkungen:“ direkt nach dem Text. Zwischen den einzelnen Anmerkungen werden keine Leerzeilen eingefügt. Bei der ersten Nennung eines Titels werden in einer Fußnote sämtliche bibliografischen Angaben genannt. Bei Rückverweisen werden lediglich Autor und Kurztitel angegeben. Mehrere Titelnachweise in einer Fußnote werden durch ein Semikolon voneinander getrennt. In den Fußnoten und in den bibliografischen Angaben wird immer nur ein Erscheinungsort angegeben. Folgende Abkürzungen sind in den bibliografischen Angaben zulässig: Hrsg., u.a., f., ff., ebd., vgl., ders. / dies., 3. überarb. Aufl., Bd., Bde., Anm., bzw., usw., z.B., Diss. (Die Abkürzungen sollen ohne Leerzeichen geschrieben werden.) Nicht verwendet werden sollten: passim, a.a.O., op. cit. Alle Fußnoten enden mit einem Punkt.
Zitieren
Rückverweise: Meier, Kurztitel, S. 45.
Monografien bzw. Sammelwerke: Rürup, Reinhard, Deutschland im 19. Jahrhundert. 1815–1871, 2. überarb. Aufl. Göttingen 1992 (1. Aufl. 1984). Mommsen, Hans (Hrsg.), Sozialdemokratie zwischen Klassenbewegung und Volksbewegung, Frankfurt am Main 1981
Mehrere Autor/innen bzw. Herausgeber/innen: King, Anthony; Henig, Martin (Hrsg.), The Roman West in the Third Century. Contributions from Archeology and History, Oxford 1981. Bei mehr als drei Autoren/innen bzw. Herausgeber/innen wird nur der/die erste genannt, alle weiteren werden durch u.a. ersetzt.
Zeitschriftenaufsatz: Abramenko, Andrik, Die Wirtschaftskrise des 3. Jh.n.Chr. und das Ende der Augustalität, in: Zeitschrift für Papyrologie und Epigraphik 99 (1993), S. 207-213, hier S. 210. Zeitschriftentitel werden normalerweise nicht abgekürzt.
Fußnote eines Aufsatzes aus einem Sammelband: Nolte, Paul, Zivilgesellschaft und soziale Ungleichheit. Konzeptionelle Überlegungen zur deutschen Gesellschaftsgeschichte, in: Reichardt, Sven; Jessen, Ralph (Hrsg.), Zivilgesellschaft als Geschichte. Studien zum 19. und 20. Jahrhundert, Opladen 2004, S. 305-326, bes. S. 315.
Lexikonartikel: Trittel, Günther J., Art.„Bodenreform“, in: Benz, Wolfgang (Hrsg.), Deutschland unter alliierter Besatzung 1945-1949/55, Berlin 1999, S. 105-108, hier S. 105.
Zeitungsartikel: Wehler, Hans-Ulrich, Jugend ohne Geschichte. Nordrhein-Westfalens üble Schulpolitik, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 3.3.2003, S. 31.
Antike Autoren: nach dem Quellenverzeichnis im Neuen Pauly, Bd. 1, 1996. Eutr. 9,7,8
Webquelle: Autor des Beitrags / Titel des Beitrags / genaue URL / Datum der Einsichtnahme der entsprechenden Web-Adresse. Bührer, Werner: Rezension zu: Karlsch, Rainer; Stokes, Raymond G.: Faktor Öl. Die Mineralölwirtschaft in Deutschland 1859-1974. München 2003. In: H-Soz-u-Kult, <http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2004-3-136> (08.09.2004). (URLs stets in spitzen Klammern inklusive „http://“, da dies in der Webdarstellung dann von Mailprogrammen, Browsern und Suchmaschinen als Link ausgelesen werden kann.)
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Rezensionszeitraum
Generell kalkulieren wir einen Rezensionszeitraum von 2 bis 3 Monaten ein, wobei nach Absprache mit der Redaktion auch längere Fristen möglich sind. Das konkrete Datum teilt Ihnen der Mitarbeiter der Redaktion mit, der mit Ihnen im Zusammenhang mit der Rezension in Kontakt ist.
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